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Forkin

Polnische Sauerkrautsuppe (Kapuśniak)

Kapuśniak ist eine herzhafte polnische Sauerkrautsuppe mit saftiger Schweineschulter, säuerlichem fermentiertem Kohl und kräftigem Gemüse. Jeder Löffel bietet eine wohltuende Mischung aus würziger Brühe, aromatischen Gewürzen und einem angenehmen Texturkontrast durch knusprigen Speck, was sie zu einem perfekten Gericht für kühle Abende macht.

Ein Originalrezept von Forkin

Gesamtzeit
1 Std. 55 Min.
Portionen
6
Schwierigkeit
Mittel
Pro Portion
381 kcal
Glutenfrei

Allergenhinweis: kann Sellerie enthalten. Prüfe bei Allergien immer die Verpackungen der Zutaten.

Polnische Sauerkrautsuppe (Kapuśniak)

Mise en Place

Zutaten

Zutaten

  • 500 gSchweineschulter, in 2,5 cm große Würfel geschnitten
  • 500 gSauerkraut, gespült und ausgedrückt
  • 1 Stkgelbe Zwiebel, gehackt
  • 2 StkKarotte, geschält und gewürfelt
  • 1 StkSelleriesstängel, gewürfelt
  • 2 StkKartoffel, geschält und gewürfelt
  • 100 gSpeck, gewürfelt
  • 1.000 gRinderbrühe
  • 2 ELTomatenmark
  • 2 StkLorbeerblatt
  • 4 StkPimentbeere
  • 1 TLgetrockneter Majoran
  • 1 TLSalz
  • 0,5 TLschwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Garnitur

  • 2 ELfrische Petersilie, gehackt(optional)

Küchenutensilien

Schmortopf · Schaumlöffel · Schneidebrett · Kochmesser · Messlöffel · Messbecher · Küchenpapier (optional)

Die Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. 1

    Den Speck in kleine Stücke schneiden.

    Etwa 3 Min.

    Küchentipp: Kleinere Speckstücke lassen mehr Fett aus und werden knuspriger, was der Suppe eine bessere Textur verleiht.

  2. 2

    In einem großen Schmortopf oder einem Topf mit dickem Boden den gewürfelten Speck bei mittlerer Hitze braten, bis er goldbraun und knusprig ist.

    Etwa 8 Min.

    Küchentipp: Langsames Auslassen des Specks gewinnt möglichst viel Geschmack und Fett; beides wird später zum Anbraten des Schweinefleischs und zum Sautieren des Gemüses verwendet.

  3. 3

    Mit einer Schaumkelle die knusprigen Speckstücke aus dem Topf nehmen und auf einem mit Küchenpapier ausgelegten Teller abtropfen lassen, wobei das ausgelassene Speckfett im Topf verbleibt.

    Etwa 1 Min.

  4. 4

    Die Schweineschulter in 1 Zoll (2.5 cm) große Würfel schneiden und gründlich mit Küchenpapier trocken tupfen.

    Etwa 5 Min.

    Küchentipp: Das Trockentupfen des Schweinefleischs ist entscheidend für gutes Anbraten und Bräunen, was tiefe, herzhafte Aromen entwickelt.

  5. 5

    Die Hitze auf mittelhoch erhöhen und die Schweineschulterwürfel in einer einzigen Schicht in den Topf geben, bei Bedarf in mehreren Portionen arbeiten, damit der Topf nicht überfüllt wird.

    Etwa 7 Min.

    Küchentipp: Den Topf nicht überfüllen; dadurch sinkt die Temperatur und das Schweinefleisch dünstet statt zu bräunen, sodass keine aromatische Kruste entsteht.

  6. 6

    Das Schweinefleisch von allen Seiten kräftig anbraten, bis es tief gebräunt ist, dann aus dem Topf nehmen und beiseitestellen.

    Etwa 7 Min.

    Küchentipp: Gutes Anbraten bildet am Topfboden einen kräftigen Bratensatz, der der Suppe beim Ablöschen enorm viel Geschmack gibt.

  7. 7

    Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Die gehackte gelbe Zwiebel, die in Scheiben geschnittenen Karotten und den gewürfelten Stangensellerie mit dem restlichen Speckfett in den Topf geben.

    Etwa 2 Min.

    Küchentipp: Beim Garen des Gemüses lösen sich die braunen Röststoffe vom Topfboden; das löscht den Topf ab und nimmt alle köstlichen Aromen auf.

  8. 8

    Das Gemüse unter gelegentlichem Rühren sautieren, bis es weich ist und die Zwiebel glasig wird, etwa 5-7 Minuten.

    Etwa 7 Min.

  9. 9

    Das Tomatenmark einrühren und 1 Minute unter ständigem Rühren mitbraten, damit sich Geschmack und Farbe vertiefen.

    Etwa 1 Min.

    Küchentipp: Kurzes Anbraten des Tomatenmarks karamellisiert seinen Zucker, intensiviert die herzhaften Noten und mildert den rohen Tomatengeschmack.

  10. 10

    Das angebratene Schweinefleisch zurück in den Topf geben. Das Sauerkraut hinzufügen (abgetropft und abgespült, wenn es weniger säuerlich sein soll), außerdem die Rinderbrühe, Lorbeerblätter, Pimentkörner, getrockneten Majoran, Salz und schwarzen Pfeffer.

    Etwa 2 Min.

    Küchentipp: Das Abspülen des Sauerkrauts kann seine Säure verringern und andere Aromen stärker hervortreten lassen. Je nach gewünschter Säure kann entsprechend angepasst werden.

  11. 11

    Die Mischung sanft zum Kochen bringen, dann die Hitze auf niedrig reduzieren, den Topf abdecken und 60 Minuten köcheln lassen, oder bis das Schweinefleisch mit der Gabel zart ist.

    Etwa 1 Std.

    Küchentipp: Ein langsames, sanftes Köcheln ist der Schlüssel, damit das Schweinefleisch zart wird, ohne auszutrocknen, und sich die Aromen wunderbar verbinden.

  12. 12

    Die Kartoffeln schälen und in 1 Zoll (2.5 cm) große Würfel schneiden.

    Etwa 5 Min.

  13. 13

    Die gewürfelten Kartoffeln in den Topf geben und zugedeckt weitere 15-20 Minuten köcheln lassen, oder bis die Kartoffeln beim Einstechen mit einer Gabel zart sind.

    Etwa 20 Min.

    Küchentipp: Das spätere Zugeben der Kartoffeln verhindert, dass sie während der langen Garzeit matschig werden.

  14. 14

    Die Suppe abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlichem Salz und Pfeffer nachwürzen.

    Etwa 1 Min.

    Küchentipp: Das Würzen am Ende macht es leichter, die Salzigkeit von Brühe und Sauerkraut zu berücksichtigen und ein perfekt ausbalanciertes Aroma zu erzielen.

  15. 15

    Den heißen Kapuśniak mit einer Schöpfkelle in einzelne Servierschalen füllen.

    Etwa 1 Min.

  16. 16

    Jede Portion großzügig mit den reservierten knusprigen Speckstückchen und frisch gehackter Petersilie garnieren und sofort servieren.

    Etwa 1 Min.

    Küchentipp: Der knusprige Speck sorgt für einen herrlichen Texturkontrast und rauchigen Geschmack, während frische Petersilie das Gericht aufhellt.

Pro Portion

Nährwerte

21%Score
Kalorien
381,4kcal
Eiweiß
25,1g
Kohlenhydrate
18,9g
Fett
22,8g
Ballaststoffe
5,1g
Zucker
5,3g

Auf Grundlage der Zutatenmengen im Rezept geschätzt. Die Werte können je nach Marke und Ersatzprodukten abweichen.

Richtig aufbewahren

Küchentipp:

Dieser herzhafte Kapuśniak passt wunderbar zu einer Scheibe knusprigem Roggenbrot, das die aromatische Brühe aufsaugt. Für eine leichtere Mahlzeit passt ein einfacher grüner Salat dazu. Ein trockener Weißwein oder ein knackiges Lagerbier ergänzt den säuerlichen Sauerkrautgeschmack gut.

Aufbewahrung

Reste von Kapuśniak in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.

Aufwärmen

Sanft auf dem Herd bei mittlerer bis niedriger Hitze erhitzen und gelegentlich umrühren, bis alles durchgewärmt ist. Bei Bedarf einen Schuss Brühe oder Wasser hinzufügen, wenn die Suppe zu dick ist.