Auberginen-Bharta
Dieses klassische indische vegane Curry lebt von einer reichhaltigen, rauchigen Note: Über Feuer geröstete Aubergine wird zerdrückt und mit aromatischen Gewürzen, süßen Zwiebeln und säuerlichen Tomaten geköchelt. Das wohltuende Gericht bietet ein tiefes, vielschichtiges Aromaprofil und passt perfekt zu warmem Roti oder lockerem Reis.
Ein Originalrezept von Forkin
- Gesamtzeit
- 1 Std. 15 Min.
- Portionen
- 4
- Schwierigkeit
- Mittel
- Pro Portion
- 164 kcal
Mise en Place
Zutaten
Zutaten
- 1 Stkgroße Aubergine, mit einer Gabel eingestochen
- 3 ELPflanzenöl
- 1 TLKreuzkümmelsamen
- 1 Stkgelbe Zwiebel, fein gehackt
- 1 ELIngwer-Knoblauch-Paste
- 1 Stkgrüne Chilischote, fein gehackt
- 2 StkTomate, fein gehackt
- 0,5 TLKurkumapulver
- 1 TLKorianderpulver
- 0,5 TLGaram Masala
- 1 TLSalz
Garnitur
- 2 ELfrischer Koriander, gehackt
Küchenutensilien
Gasherd (optional) · Backofengrill (optional) · Grill (optional) · Große Pfanne oder Kadai · mittelgroße Schüssel · Deckel oder Frischhaltefolie · Gabel · Kochmesser · Schneidebrett · Spatel oder Holzlöffel
Die Zubereitung
Schritt für Schritt
- 1
Die große Aubergine direkt über einer Gasflamme, unter dem Grill oder auf dem Rost rösten und dabei gelegentlich wenden, bis die Schale vollständig verkohlt und blasig ist und das Fruchtfleisch sich beim leichten Zusammendrücken sehr weich anfühlt, etwa 15-20 Minuten.
Etwa 20 Min.
Küchentipp: Das gründliche Verkohlen der Aubergine ist entscheidend für das typische rauchige Aroma von Baingan Bharta. Eine vollständig geschwärzte Schale ist genau richtig.
- 2
Die heiße, geröstete Aubergine sofort in eine mittelgroße Schüssel geben, fest mit einem Deckel oder Frischhaltefolie abdecken und 10 Minuten dämpfen lassen.
Etwa 10 Min.
Küchentipp: Durch das Dämpfen löst sich die verkohlte Schale leichter, ohne dass das rauchige Fruchtfleisch verloren geht.
- 3
Die Haut vorsichtig von der Aubergine abziehen und die verkohlte Schale entsorgen. Das weiche Fruchtfleisch in der Schüssel mit einer Gabel grob zerdrücken und beiseitestellen.
Etwa 3 Min.
Küchentipp: Mit einem Löffel oder dem Rücken eines Messers lassen sich hartnäckige Reste aus der Schale kratzen. Sanft arbeiten, damit keine bitteren verkohlten Stücke in die Masse gelangen.
- 4
3 Esslöffel Pflanzenöl in einer großen Pfanne oder einem Kadai bei mittlerer Hitze erhitzen, bis es schimmert.
Etwa 1 Min.
- 5
1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen in das heiße Öl geben und etwa 30 Sekunden lang aufpoppen und duften lassen.
Etwa 1 Min.
Küchentipp: Die Kreuzkümmelsamen im Blick behalten, denn sie können schnell verbrennen. Dabei sind knackende Geräusche und ein warmer, erdiger Duft zu hören.
- 6
Die fein gehackte gelbe Zwiebel einrühren und unter häufigem Rühren anschwitzen, bis sie glasig und leicht goldbraun ist, etwa 5-7 Minuten.
Etwa 7 Min.
Küchentipp: Richtig karamellisierte Zwiebeln geben dem Curry eine grundlegende Süße und Tiefe.
- 7
1 Esslöffel Ingwer-Knoblauch-Paste und die fein gehackte grüne Chilischote in die Pfanne geben und noch eine Minute lang mitgaren, bis es duftet.
Etwa 1 Min.
Küchentipp: Der rohe Geruch von Ingwer und Knoblauch sollte vor dem nächsten Schritt verflogen sein.
- 8
Die gewürfelten Tomaten, 0.5 Teelöffel Kurkumapulver, 1 Teelöffel Korianderpulver, 0.5 Teelöffel Garam Masala und 1 Teelöffel Salz in die Pfanne geben. Unter gelegentlichem Rühren und dabei die Tomaten mit dem Rücken eines Löffels andrückend garen, bis sie vollständig weich sind und sich das Öl von der Masse zu trennen beginnt, etwa 8-10 Minuten.
Etwa 10 Min.
Küchentipp: Das Mitgaren der Gewürze mit den Tomaten, bis sich das Öl absetzt (bekannt als 'bhunao'), ist eine wichtige Technik der indischen Küche, die den Geschmack des Currys vertieft.
- 9
Die zerdrückte Aubergine unterheben und gründlich mit der Gewürz- und Tomatenmischung vermengen. 5-7 Minuten unter gelegentlichem Rühren garen, damit sich die Aromen schön verbinden.
Etwa 7 Min.
Küchentipp: Bei Bedarf an dieser Stelle Salz oder Gewürze abschmecken und anpassen. Beim Köcheln werden die Aromen noch intensiver.
- 10
Kurz vor dem Servieren großzügig mit 2 Esslöffeln frisch gehacktem Koriander garnieren.
Küchentipp: Frischer Koriander sorgt für einen hellen, kräuterigen Abschluss, der die reichen, rauchigen Aromen des Bharta ergänzt.
Pro Portion
Nährwerte
- Kalorien
- 163,6kcal
- Eiweiß
- 2,8g
- Kohlenhydrate
- 15,3g
- Fett
- 11,4g
- Ballaststoffe
- 5,9g
- Zucker
- 8,3g
Auf Grundlage der Zutatenmengen im Rezept geschätzt. Die Werte können je nach Marke und Ersatzprodukten abweichen.
Richtig aufbewahren
Baingan Bharta ist unglaublich vielseitig. Serviert mit warmem Naan, Roti oder Paratha sorgt es für ein traditionelles Erlebnis oder zusammen mit gedämpftem Basmatireis. Für eine zusätzliche Geschmacksebene kann ein Spritzer frischer Zitronensaft direkt vor dem Servieren das Gericht aufhellen. Am Ende lässt sich auch ein Hauch Sahne (aus Milch oder Kokos) für eine reichere Textur unterrühren, obwohl es auch pur köstlich ist.
Reste von Baingan Bharta in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
Schonend auf dem Herd bei mittlerer bis niedriger Hitze erwärmen und dabei gelegentlich umrühren, bis alles durchgewärmt ist. Falls es zu trocken wirkt, einen Schuss Wasser hinzufügen. Alternativ in 1-Minuten-Intervallen in der Mikrowelle erhitzen und dazwischen umrühren, bis es heiß ist.