Gurken-Raita
Dieses lebhafte indische Gurken-Raita ist ein kühlender und cremiger Joghurt-Dip, der die Schärfe würziger Currys wunderbar ausgleicht oder als erfrischende Beilage dient. Fein geriebene Gurke und aromatische frische Kräuter werden unter Naturjoghurt gehoben und mit etwas Kreuzkümmel und Schwarzsalz gewürzt, was einen köstlichen Kontrast aus Texturen und Aromen ergibt.
Ein Originalrezept von Forkin
- Gesamtzeit
- 30 Min.
- Portionen
- 4
- Schwierigkeit
- Einfach
- Pro Portion
- 109 kcal
Allergenhinweis: kann Milch enthalten. Prüfe bei Allergien immer die Verpackungen der Zutaten.
Mise en Place
Zutaten
- 2,5 TasseNaturjoghurt, vollfett oder fettarm
- 1 StkGurke, gerieben und ausgedrückt
- 0,25 Stkrote Zwiebel, fein gehackt(optional)
- 0,5 Stkgrüne Chilischote, fein gehackt(optional)
- 2 ELfrische Minze, fein gehackt(optional)
- 2 ELfrischer Koriander, fein gehackt(optional)
- 0,5 TLKreuzkümmelgewürz, geröstet
- 0,25 TLschwarzes Salz(optional)
- 0,5 TLSalz
Küchenutensilien
Rührschüssel · Kastenreibe · sauberes Küchentuch · Kochmesser · Schneidebrett · Messlöffel
Die Zubereitung
Schritt für Schritt
- 1
Die Gurke waschen und schälen, dann mit den großen Löchern einer Kastenreibe oder mit einer Küchenmaschine mit Raspelscheibe fein reiben.
Etwa 2 Min.
Küchentipp: Das Schälen der Gurke ist optional, verbessert aber die Textur des Raitas, besonders wenn die Schale dick oder wachsig ist.
- 2
Die geriebene Gurke in ein sauberes Küchentuch oder mehrere Lagen Küchenpapier geben.
- 3
Die Ränder des Tuchs zusammennehmen und so viel überschüssiges Wasser wie möglich aus der Gurke fest ausdrücken.
Etwa 3 Min.
Küchentipp: Dieser entscheidende Schritt verhindert, dass das Raita wässrig wird, und sorgt für eine dicke, cremige Konsistenz. Es überrascht, wie viel Flüssigkeit dabei herauskommt!
- 4
Die rote Zwiebel (falls verwendet) fein würfeln und die grüne Chilischote (falls verwendet) dünn aufschneiden; bei Bedarf die Kerne für weniger Schärfe entfernen.
Etwa 2 Min.
Küchentipp: Für einen milderen Geschmack die gewürfelte rote Zwiebel 5-10 Minuten in kaltem Wasser einlegen und danach gründlich abtropfen lassen, bevor sie zum Raita kommt.
- 5
Die frischen Minz- und Korianderblätter grob hacken.
Etwa 1 Min.
Küchentipp: Für das beste Aroma und die beste Textur werden nur die Blätter verwendet; die Stiele kommen weg.
- 6
In einer mittelgroßen Rührschüssel den Naturjoghurt, die ausgedrückte geriebene Gurke, die gewürfelte rote Zwiebel, die aufgeschnittene grüne Chilischote, die gehackte frische Minze und den gehackten frischen Koriander verrühren.
Etwa 1 Min.
Küchentipp: Der Joghurt lässt sich leichter vermischen, wenn er vor dem Rühren ein paar Minuten Zimmertemperatur annimmt.
- 7
Das Kreuzkümmelpulver, das Schwarzsalz (falls verwendet) und das normale Salz zugeben.
Küchentipp: Schwarzsalz (Kala Namak) bringt eine einzigartige, leicht schwefelige, säuerliche Note mit, die für indisches Raita typisch ist. Wenn es nicht vorhanden ist, einfach das normale Salz etwas erhöhen.
- 8
Alles gründlich verrühren, bis es gut vermischt ist und sich die Gewürze gleichmäßig verteilt haben.
Etwa 1 Min.
Küchentipp: Ein Schneebesen oder ein Löffel sorgt dafür, dass keine Joghurtklümpchen bleiben und alles gut eingearbeitet ist.
- 9
Die Schüssel dicht mit Frischhaltefolie oder einem Deckel abdecken und das Raita mindestens 15 Minuten kalt stellen.
Etwa 15 Min.
Küchentipp: Das Kühlen lässt die Aromen verschmelzen und vertiefen, wodurch der Geschmack harmonischer und erfrischender wird.
- 10
Vor dem Servieren das Raita noch einmal umrühren und abschmecken, bei Bedarf das Salz anpassen.
- 11
Gekühlt als erfrischende Beilage oder Würzbegleitung zu indischen Lieblingsgerichten servieren.
Küchentipp: Eine Prise Paprikapulver oder ein frischer Minzzweig sorgen für eine ansprechende Präsentation.
Pro Portion
Nährwerte
- Kalorien
- 109,2kcal
- Eiweiß
- 6,1g
- Kohlenhydrate
- 10,4g
- Fett
- 5,3g
- Ballaststoffe
- 0,7g
- Zucker
- 8,5g
Auf Grundlage der Zutatenmengen im Rezept geschätzt. Die Werte können je nach Marke und Ersatzprodukten abweichen.
Richtig aufbewahren
Dieses vielseitige Raita passt hervorragend zu reichhaltigen Currys wie Chicken Tikka Masala oder Lamb Rogan Josh, zu Biryani oder sogar zu einfachen Linsendal. Für eine Variante sorgt eine Prise rotes Chilipulver für dezente Schärfe, oder etwas fein geriebener Ingwer für eine aromatische Note. Auch als Dip zu Pita oder Gemüsesticks schmeckt es ausgezeichnet.
Restliches Gurken-Raita in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
Raita wird am besten gekühlt serviert und muss nicht erwärmt werden. Falls es im Kühlschrank zu dick wird, ein bis zwei Esslöffel kaltes Wasser oder Milch einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.