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Forkin

Fasan mit Wirsing

Ein rustikales französisches Gericht mit einem ganzen Fasan, der mit Wirsing, rauchigem Speck und aromatischem Gemüse geschmort wird. Das langsame Garen macht den Fasan unglaublich zart und verleiht dem Wirsing kräftige, herzhafte Aromen. Ein deftiges und elegantes Hauptgericht, perfekt für einen kühlen Abend.

Ein Originalrezept von Forkin

Gesamtzeit
2 Std. 30 Min.
Portionen
4
Schwierigkeit
Mittel

Allergenhinweis: kann Milch und Sulfite enthalten. Prüfe bei Allergien immer die Verpackungen der Zutaten.

Fasan mit Wirsing

Mise en Place

Zutaten

Zutaten

  • 1 StkFasan, ganz
  • 1 StkWirsing, groß, etwa 800g
  • 150 gRäucherspeck-Lardons
  • 1 Stkgelbe Zwiebel, gehackt
  • 2 StkKarotte, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 3 ZeheKnoblauch, gehackt
  • 500 mlHühnerbrühe
  • 120 mltrockener Weißwein
  • 1 ELOlivenöl
  • 2 StkLorbeerblatt
  • 4 StkThymian, frische Zweige
  • 1 TLSalz, mehr für das Blanchierwasser
  • 0,5 TLschwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Für Searing

  • 15 gungesalzene Butter

Für Finish

  • 15 gungesalzene Butter, in kleine Stücke geschnitten

Küchenutensilien

großer Schmortopf oder Topf mit Deckel · Zange · große Schüssel · Schneidebrett · Messer

Die Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. 1

    Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit den Wirsing putzen, die Blätter ablösen und eine große Schüssel mit Eiswasser vorbereiten.

    Etwa 7 Min.

    Küchentipp: Eine bereitgestellte Eisschüssel stoppt das Garen sofort und bewahrt Farbe und Textur des Wirsings.

  2. 2

    Die Wirsingblätter in dem kochenden Wasser 2-3 Minuten blanchieren, bis sie leicht zusammenfallen. Die Blätter ins Eiswasser geben und anschließend gründlich abtropfen lassen.

    Etwa 5 Min.

  3. 3

    Den Fasan mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen und rundum, auch innen in der Bauchhöhle, großzügig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen.

    Etwa 3 Min.

    Küchentipp: Eine trockene Oberfläche ist der Schlüssel für eine schöne goldbraune Kruste auf dem Vogel.

  4. 4

    In einem großen Schmortopf oder schweren Topf bei mittlerer bis hoher Hitze die Bratbutter mit dem Olivenöl schmelzen. Den Fasan rundum anbraten, bis er gebräunt ist, insgesamt etwa 8-10 Minuten.

    Etwa 10 Min.

  5. 5

    Den Fasan aus dem Topf nehmen und beiseitestellen. Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren, die Speckwürfel zugeben und etwa 5 Minuten knusprig braten.

    Etwa 5 Min.

  6. 6

    Zwiebel und Karotten in den Topf zum Speckfett geben. 5-7 Minuten anschwitzen, bis sie weich sind. Den gehackten Knoblauch einrühren und noch eine Minute mitgaren, bis er duftet.

    Etwa 8 Min.

  7. 7

    Den Weißwein zum Ablöschen angießen und dabei die gebräunten Röststoffe vom Topfboden lösen. Etwa 2 Minuten köcheln lassen, bis der Wein auf etwa die Hälfte reduziert ist.

    Etwa 2 Min.

    Küchentipp: Diese gebräunten Röststoffe bringen viel Geschmack mit, daher sollten sie gründlich vom Topfboden gelöst werden.

  8. 8

    Die Hitze ausschalten. Den Boden und die Seiten des Topfs mit der Hälfte der blanchierten Wirsingblätter auslegen. Den angebratenen Fasan darauflegen.

    Etwa 2 Min.

  9. 9

    Die Thymianzweige und Lorbeerblätter um den Fasan stecken. Den Vogel vollständig mit den übrigen Wirsingblättern bedecken.

    Etwa 2 Min.

  10. 10

    Die Hühnerbrühe über den Wirsing gießen. Die oberste Schicht Wirsing mit den Butterstückchen belegen.

    Etwa 1 Min.

  11. 11

    Den Topf auf dem Herd zum Köcheln bringen, dann die Hitze auf niedrig reduzieren, fest zudecken und 90 Minuten schmoren, oder bis der Fasan zart und gar ist.

    Etwa 1 Std. 30 Min.

    Küchentipp: Das Fleisch an den Keulen sollte sich dann leicht vom Knochen lösen.

  12. 12

    Den Topf vom Herd nehmen und zugedeckt 10 Minuten ruhen lassen. Den Fasan tranchieren und mit dem geschmorten Wirsing und dem Schmorsud servieren.

    Etwa 10 Min.

Richtig aufbewahren

Aufbewahrung

Reste in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.

Aufwärmen

Im zugedeckten Topf auf dem Herd mit einem Schuss Brühe oder Wasser vorsichtig erwärmen, bis alles durchgewärmt ist.