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Forkin

Pakistanisches Hähnchen-Karahi

Dieses authentische Hähnchen-Karahi bringt die lebendigen Aromen Pakistans auf den Teller: saftige Hähnchenschenkel schmoren in einer reichhaltigen, aromatischen Sauce auf Tomaten- und Joghurtbasis. Verfeinert mit Ingwer, Knoblauch und einer Mischung traditioneller Gewürze entsteht eine perfekte Balance aus Schärfe und Tiefe, die dieses Gericht zu einem unwiderstehlichen Hauptgericht macht.

Ein Originalrezept von Forkin

Gesamtzeit
1 Std. 5 Min.
Portionen
4
Schwierigkeit
Mittel
Pro Portion
616 kcal

Allergenhinweis: kann Milch enthalten. Prüfe bei Allergien immer die Verpackungen der Zutaten.

Pakistanisches Hähnchen-Karahi

Mise en Place

Zutaten

Zutaten

  • 900 gHähnchenschenkel, entbeint, ohne Haut, in 2,5 cm große Stücke geschnitten
  • 3 ELGhee
  • 2 ELIngwer-Knoblauch-Paste
  • 400 gTomate, gehackt
  • 0,5 TasseJoghurt, natur, vollfett, geschlagen
  • 1 TLKorianderpulver
  • 1 TLKreuzkümmelgewürz
  • 1 TLrotes Chilipulver
  • 0,5 TLKurkumapulver
  • 0,5 TLGaram Masala
  • 1 TLSalz

Hauptgericht

  • 3 Stkgrüne Chilischote, der Länge nach eingeschnitten

Garnitur

  • 2 ELfrischer Ingwer, in Streifen geschnitten
  • 2 ELfrischer Koriander, gehackt
  • 1 Stkgrüne Chilischote, in Scheiben geschnitten

Küchenutensilien

Karahi · Pfanne mit schwerem Boden (groß) · Holzlöffel · Schneidebrett · Kochmesser · Schneebesen · Messlöffel · Messbecher

Die Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. 1

    Das Ghee in einem großen Karahi oder schweren Topf bei mittelhoher Hitze erhitzen, bis es schimmert.

    Etwa 2 Min.

    Küchentipp: Ghee (geklärte Butter) verleiht ein ausgeprägtes, nussiges Aroma, das in der pakistanischen Küche traditionell ist. Falls nicht verfügbar, eignet sich ein neutrales Öl mit hohem Rauchpunkt.

  2. 2

    Die Hähnchenschenkelstücke in das heiße Ghee geben und unter gelegentlichem Rühren rundum schön braun anbraten, was etwa 5-7 Minuten dauert.

    Etwa 7 Min.

    Küchentipp: Die Pfanne nicht überfüllen; das Hähnchen bei Bedarf in Portionen braten, damit es gleichmäßig bräunt und nicht dämpft.

  3. 3

    Die Ingwer-Knoblauch-Paste einrühren und weitere 2 Minuten garen, bis sie duftet und leicht goldgelb ist.

    Etwa 2 Min.

    Küchentipp: Die Ingwer-Knoblauch-Paste sollte vollständig durchgegart sein, damit der rohe Geschmack verschwindet und ihr Aroma zur Geltung kommt.

  4. 4

    Die gehackten Tomaten und die drei ganzen grünen Chilischoten in die Pfanne geben. Die Pfanne fest abdecken und die Hitze auf mittlere bis niedrige Stufe reduzieren.

    Küchentipp: Die Chilischoten ganz zu lassen bringt Geschmack, ohne zu viel Schärfe; später können sie für mehr Schärfe aufgebrochen werden.

  5. 5

    8-10 Minuten sanft köcheln lassen, oder bis die Tomaten deutlich weicher sind und ihren Saft abgegeben haben, wodurch eine sämige Basis entsteht.

    Etwa 10 Min.

    Küchentipp: Der unter dem Deckel eingeschlossene Dampf hilft, die Tomaten schnell und effizient zu zersetzen.

  6. 6

    Die Pfanne aufdecken und die weichen Tomaten mit dem Rücken eines Löffels oder einem Kartoffelstampfer zu einer dicken, rustikalen Sauce zerdrücken.

    Etwa 2 Min.

    Küchentipp: Das Zerdrücken der Tomaten direkt in der Pfanne ergibt eine reichhaltige, gut verbundene Saucentextur, ohne sie separat pürieren zu müssen.

  7. 7

    Korianderpulver, Kreuzkümmelpulver, rotes Chilipulver, Kurkumapulver und Salz einrühren. 3-4 Minuten unter ständigem Rühren garen, bis sich das Öl vom Masala zu trennen beginnt, was zeigt, dass die Gewürze gut durchgegart sind.

    Etwa 4 Min.

    Küchentipp: Dieser Schritt, bekannt als "bhunai", ist entscheidend für die Entwicklung der tiefen, komplexen Aromen des Karahi. Nicht hetzen!

  8. 8

    Die Hitze auf niedrig reduzieren. Nach und nach den verquirlten Joghurt zugeben und dabei ständig und kräftig rühren, damit er nicht gerinnt und eine glatte Sauce entsteht.

    Küchentipp: Für beste Ergebnisse sollte der Joghurt vor dem Zugeben Zimmertemperatur haben, und es sollte so lange gerührt werden, bis er vollständig eingearbeitet ist.

  9. 9

    Weiter ohne Deckel weitere 5-7 Minuten garen, dabei gelegentlich umrühren, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz erreicht hat und das Hähnchen zart ist.

    Etwa 7 Min.

    Küchentipp: Die Sauce dickt beim Abkühlen noch leicht nach, daher besser eine etwas dünnere Konsistenz anstreben als das Endziel.

  10. 10

    Garam Masala einrühren und das Karahi abschmecken, dabei Salz oder Schärfe nach Bedarf anpassen.

    Etwa 1 Min.

    Küchentipp: Garam Masala wird meist erst am Ende des Garens zugegeben, damit sein feines Aroma erhalten bleibt.

  11. 11

    Mit dem in feine Streifen geschnittenen frischen Ingwer, dem gehackten frischen Koriander und der in Scheiben geschnittenen grünen Chili großzügig garnieren.

    Etwa 1 Min.

    Küchentipp: Frischer Ingwer und Koriander bringen einen Frische- und Aromaschub, der die reichhaltige Sauce wunderbar ergänzt.

  12. 12

    Das heiße pakistanische Hähnchen-Karahi sofort mit warmem Naan, Roti oder gedämpftem Basmatireis servieren.

    Küchentipp: Ein Spritzer frischer Zitronensaft direkt vor dem Servieren kann die Aromen noch weiter aufhellen.

Pro Portion

Nährwerte

74%Score
Kalorien
616,3kcal
Eiweiß
61,2g
Kohlenhydrate
7,7g
Fett
37g
Ballaststoffe
2,2g
Zucker
4,5g

Auf Grundlage der Zutatenmengen im Rezept geschätzt. Die Werte können je nach Marke und Ersatzprodukten abweichen.

Richtig aufbewahren

Küchentipp:

Dieses Hähnchen-Karahi schmeckt hervorragend zu warmem, fluffigem Naan, mit dem sich die reichhaltige Sauce bis auf den letzten Rest aufnehmen lässt. Für eine vollständige Mahlzeit passt dazu ein einfaches Gurkenraita (Joghurt-Dip), das die Gewürze ausgleicht. Ein leichtes Lagerbier oder ein trockener Weißwein wie Sauvignon Blanc ergänzt die kräftigen Aromen wunderbar.

Aufbewahrung

Reste des Hähnchen-Karahi in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.

Aufwärmen

Auf dem Herd bei mittlerer bis niedriger Hitze vorsichtig erhitzen und gelegentlich umrühren, bis alles durchgewärmt ist. Falls die Sauce zu dick geworden ist, bei Bedarf einen Schuss Wasser oder Hühnerbrühe hinzufügen.