Puntarelle auf römische Art
Erleben Sie die lebendigen Aromen Roms mit dieser klassischen Puntarelle auf römische Art. Zarte, knackige Puntarelle-Zichorie verwandeln sich nach einem Eisbad in feine Röllchen und werden dann mit einem hellen, pikanten Dressing aus Sardelle, Knoblauch und Zitrone vermengt. Dieser erfrischende Salat bietet eine herrliche Balance aus Bitterkeit und Umami und ist eine exquisite Beilage.
Ein Originalrezept von Forkin
- Gesamtzeit
- 35 Min.
- Portionen
- 4
- Schwierigkeit
- Einfach
Allergenhinweis: kann Fisch enthalten. Prüfe bei Allergien immer die Verpackungen der Zutaten.
Mise en Place
Zutaten
Zutaten
- 1 StkPuntarelle, gereinigt, entkernt und in dünne Streifen geschnitten
Dressing
- 2 ZeheKnoblauch, fein gehackt
- 1 TLSardellenpaste
- 2 ELZitronensaft, frisch gepresst
- 4 ELnatives Olivenöl extra
- 0,5 TLSalz
- 0,25 TLschwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Küchenutensilien
große Schüssel · kleine Schüssel · Schneebesen · Kochmesser · Schneidebrett · Salatschleuder (optional) · Küchentuch · Servierschüssel
Die Zubereitung
Schritt für Schritt
- 1
Die Puntarelle vorbereiten, indem die zähen äußeren Blätter vorsichtig entfernt und die zarten inneren Triebe getrennt werden.
Etwa 5 Min.
Küchentipp: Puntarelle mit festen, leuchtend grünen Blättern und kompakten, hellen inneren Trieben haben die beste Textur und das beste Aroma.
- 2
Die inneren Puntarelle-Triebe der Länge nach in dünne Streifen von ungefähr 1/4 Zoll Breite schneiden.
Etwa 5 Min.
Küchentipp: Ein gleichmäßiger Schnitt sorgt dafür, dass sich die Triebe gleichmäßig kräuseln und das Dressing besser aufnehmen.
- 3
Die geschnittenen Puntarelle mindestens 15 Minuten lang in einer großen Schüssel mit Eiswasser untertauchen.
Etwa 15 Min.
Küchentipp: Das kalte Wasser schreckt den Chicorée ab, sodass sich die Streifen schön kräuseln und besonders knackig werden. Je kälter das Wasser, desto ausgeprägter ist die Kräuselung.
- 4
Während die Puntarelle abkühlen, die Knoblauchzehen fein hacken.
Küchentipp: Für ein intensiveres Knoblaucharoma kann der Knoblauch mit der Messerseite zu einer Paste zerdrückt werden.
- 5
In einer kleinen Schüssel den gehackten Knoblauch, die Sardellenpaste, den frisch gepressten Zitronensaft, natives Olivenöl extra, Salz und schwarzen Pfeffer verrühren.
Küchentipp: Das Dressing kräftig verquirlen, bis es leicht emulgiert und alle Zutaten gut verbunden sind. Abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.
- 6
Die Puntarelle aus dem Eiswasser gründlich abtropfen lassen.
Küchentipp: Überschüssiges Wasser abschütteln, bevor sie in eine Salatschleuder gegeben oder trockengetupft werden.
- 7
Die Puntarelle mit einem sauberen Küchentuch vollständig trocken tupfen oder in einer Salatschleuder trocknen.
Küchentipp: Es ist entscheidend, dass die Puntarelle sehr trocken sind; restliches Wasser verdünnt das Dressing und verhindert, dass es richtig haftet.
- 8
Die getrockneten, gekräuselten Puntarelle in eine Servierschüssel geben.
- 9
Das vorbereitete Dressing über die Puntarelle gießen.
- 10
Den Salat vorsichtig wenden, damit jedes Stück Puntarelle gleichmäßig mit dem kräftigen Dressing überzogen ist.
Etwa 1 Min.
Küchentipp: Zum behutsamen Wenden eignen sich Salatzangen oder die Hände, damit die feinen Kräuselungen des Chicorées erhalten bleiben.
- 11
Die Puntarelle auf römische Art sofort als erfrischende Beilage servieren.
Küchentipp: Der Salat schmeckt frisch am besten, wenn seine knackige Textur und die hellen Aromen voll zur Geltung kommen.
Richtig aufbewahren
Puntarelle auf römische Art passt wunderbar zu Braten, gegrilltem Fisch oder als erfrischender Gegenpol zu reichhaltigeren Pastagerichten. Für eine vegetarische Variante die Sardellenpaste weglassen und stattdessen eine Prise Kapern oder einen Spritzer Tamari für mehr Umami hinzufügen. Ein trockener, knackiger Weißwein wie ein Vermentino oder Sauvignon Blanc ergänzt den Salat wunderschön.
Reste von Puntarelle auf römische Art in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Der Chicorée kann mit der Zeit etwas von seiner Knackigkeit verlieren.
Dieser Salat schmeckt am besten frisch und kalt; erneutes Erwärmen wird nicht empfohlen.