Zum Inhalt springen
Forkin

Hausgemachtes Naan

Dieses hausgemachte Naan bringt den authentischen Geschmack Indiens auf den Tisch, mit einem weichen, zähen Inneren und einer schön verkohlten, blasigen Außenseite. In einer heißen gusseisernen Pfanne gebacken, um einen traditionellen Tandoor nachzuahmen, wird jedes Stück mit Knoblauchbutter und frischem Koriander bestrichen und erhält so ein unwiderstehliches Aroma und viel Geschmack, perfekt zu Lieblingscurrys oder auch pur.

Ein Originalrezept von Forkin

Gesamtzeit
1 Std. 35 Min.
Portionen
6
Schwierigkeit
Mittel
Pro Portion
303 kcal
Vegetarisch

Allergenhinweis: kann Gluten und Milch enthalten. Prüfe bei Allergien immer die Verpackungen der Zutaten.

Hausgemachtes Naan

Mise en Place

Zutaten

Zutaten

  • 375 gWeizenmehl für alle Zwecke
  • 7 gaktive Trockenhefe
  • 10 gKristallzucker
  • 5 gSalz
  • 60 mlNaturjoghurt
  • 120 mlwarmes Wasser, ca. 40°C
  • 15 mlPflanzenöl

Zum Bestreichen

  • 30 ggeschmolzene Butter
  • 2 gKnoblauchpulver(optional)
  • 5 gfrischer Koriander, gehackt(optional)

Küchenutensilien

große Rührschüssel · Messbecher · Messlöffel · Schneebesen · Frischhaltefolie · 2× sauberes Küchentuch · Nudelholz · Gusseisenpfanne (10-12 Zoll) · Backpinsel · Zange oder Spatel

Die Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. 1

    In einer großen Rührschüssel das Weizenmehl, die Trockenhefe, den Kristallzucker und das Salz gründlich miteinander verrühren, bis alles gut vermischt ist.

    Etwa 2 Min.

    Küchentipp: Eine gleichmäßige Verteilung der trockenen Zutaten unterstützt die Hefeaktivierung und sorgt für gleichmäßigen Geschmack im ganzen Teig.

  2. 2

    Den Naturjoghurt, das warme Wasser (etwa 105-115°F oder 40-46°C) und das Pflanzenöl zu der trockenen Mischung geben. Mit einem stabilen Löffel oder den Händen mischen, bis sich ein zottiger, zusammenhängender Teig bildet.

    Etwa 2 Min.

    Küchentipp: Die Wassertemperatur ist entscheidend für die Aktivierung der Hefe; zu heiß tötet sie ab, zu kalt verlangsamt sie. Der Teig sollte an diesem Punkt leicht klebrig sein.

  3. 3

    Den zottigen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben. Den Teig 5-7 Minuten kräftig kneten, bis er sich zu einer glatten, elastischen und geschmeidigen Kugel verwandelt.

    Etwa 7 Min.

    Küchentipp: Durch gründliches Kneten entwickelt sich das Gluten, das für die typische Elastizität des Naan und sein Aufgehen beim Backen wichtig ist. Der Teig sollte bei leichtem Druck zurückfedern.

  4. 4

    Eine saubere große Schüssel leicht mit etwas Pflanzenöl einfetten. Den gekneteten Teig in die Schüssel geben und einmal wenden, damit alle Seiten mit Öl überzogen sind.

    Küchentipp: Das Einfetten der Schüssel verhindert, dass der Teig während des Gehens klebt und austrocknet.

  5. 5

    Die Schüssel dicht mit Frischhaltefolie oder einem sauberen, feuchten Küchentuch abdecken. Den Teig 60 Minuten an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen, oder bis er sich sichtbar verdoppelt hat.

    Etwa 1 Std.

    Küchentipp: Ein leicht angewärmter, dann ausgeschalteter Ofen oder ein sonniger Platz auf der Arbeitsfläche eignen sich ideal, damit der Teig gut aufgeht.

  6. 6

    Sobald der Teig aufgegangen ist, vorsichtig zusammendrücken, um die Luft herauszulassen. Den Teig auf eine leicht bemehlte Fläche geben und in 6 gleich große Portionen teilen.

    Etwa 2 Min.

    Küchentipp: Durch das Zusammendrücken verteilt sich die Hefe neu, und die einzelnen Naanstücke gehen beim zweiten Mal gleichmäßiger auf.

  7. 7

    Arbeitsfläche und Nudelholz leicht bemehlen. Eine Teigportion nehmen und zu einer ovalen Form ausrollen, etwa 6-8 Zoll lang und ungefähr 1/4 Zoll dick.

    Etwa 5 Min.

    Küchentipp: Für gleichmäßiges Garen sollte die Dicke überall ähnlich sein. Die Form muss nicht perfekt oval sein; der rustikale Charakter gehört zu hausgemachtem Naan.

  8. 8

    Eine gusseiserne Pfanne oder eine Pfanne mit schwerem Boden bei mittelhoher Hitze erhitzen. Die Pfanne mindestens 5 Minuten vorheizen, bis sie sehr heiß ist.

    Etwa 5 Min.

    Küchentipp: Eine sehr heiße Pfanne ist entscheidend für die typischen verkohlten Stellen und das schnelle Aufblähen des Naan, ganz wie im Tandoor.

  9. 9

    Einen ausgerollten Naan-Teig vorsichtig in die heiße, trockene Pfanne legen. 1-2 Minuten backen, bis sich zahlreiche Blasen auf der Oberfläche bilden und die Unterseite leicht goldbraun mit einigen verkohlten Stellen ist.

    Etwa 2 Min.

    Küchentipp: Während dieses Schritts das Naan möglichst wenig bewegen; so kann sich eine gute Kruste bilden.

  10. 10

    Das Naan mit einer Zange oder einem Pfannenwender wenden und die zweite Seite weitere 1-2 Minuten backen, bis es schön aufgeht und zusätzliche goldbraune und verkohlte Stellen bekommt.

    Etwa 2 Min.

    Küchentipp: Wenn das Naan nicht aufgeht, ist die Pfanne möglicherweise nicht heiß genug oder der Teig zu dick beziehungsweise nicht ausreichend geknetet.

  11. 11

    Solange das Naan noch heiß ist, großzügig mit geschmolzener Butter bestreichen. Nach Wunsch sofort mit Knoblauchpulver und frisch gehacktem Koriander bestreuen.

    Etwa 1 Min.

    Küchentipp: Butter nimmt in der Hitze besonders gut auf und macht das Naan reichhaltig und aromatisch. Die Wärme lässt außerdem Knoblauchpulver und Koriander gut haften.

  12. 12

    Das gebackene Naan auf einen Teller legen und sofort mit einem sauberen Küchentuch abdecken, damit es warm und weich bleibt, während die restlichen Stücke gebacken werden.

    Küchentipp: Das Aufeinanderstapeln und Abdecken dämpft die Naan leicht, sodass sie biegsam bleiben und nicht austrocknen.

Pro Portion

Nährwerte

67%Score
Kalorien
303,1kcal
Eiweiß
7,2g
Kohlenhydrate
50,4g
Fett
7,6g
Ballaststoffe
2,1g
Zucker
2,3g

Auf Grundlage der Zutatenmengen im Rezept geschätzt. Die Werte können je nach Marke und Ersatzprodukten abweichen.

Richtig aufbewahren

Küchentipp:

Dieses Naan passt hervorragend zu jedem indischen Curry, Eintopf oder auch als Basis für eine schnelle Fladenbrot-Pizza. Für einen reichhaltigeren Geschmack lässt sich ein Teil des Wassers durch Milch ersetzen. Beläge wie Schwarzkümmel, Sesam oder fein gehackte grüne Chilischoten sorgen für zusätzliche Schärfe. Warm schmeckt es besonders gut zu Butter Chicken, Dal Makhani oder einem einfachen Raita.

Aufbewahrung

Übrig gebliebenes Naan in einem luftdichten Behälter oder einem Beutel mit Reißverschluss bei Raumtemperatur bis zu 2 Tage oder im Kühlschrank bis zu 4 Tage aufbewahren.

Aufwärmen

Zum Aufwärmen das Naan leicht mit Wasser anfeuchten und in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten pro Seite erwärmen oder 15-30 Sekunden in der Mikrowelle erhitzen, bis es weich ist. Für beste Ergebnisse in einem vorgeheizten Ofen bei 350°F (175°C) 3-5 Minuten aufwärmen.