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Forkin

Avial nach Kerala-Art (Gemüse-Kokos-Eintopf)

Erleben Sie die lebendigen Aromen Keralas mit diesem traditionellen Avial, einem wohltuenden südindischen Eintopf. Ein farbenfroher Mix zarter Gemüse wird in einer reichhaltigen, cremigen Kokos-Joghurt-Sauce sanft mit grünen Chilischoten und Kreuzkümmel gewürzt und mit einem aromatischen Curryblatt-Gewürzöl vollendet. Dieses nahrhafte und sättigende Gericht eignet sich perfekt als Hauptgericht oder als köstliche Beilage.

Ein Originalrezept von Forkin

Gesamtzeit
55 Min.
Portionen
4
Schwierigkeit
Mittel
VeganVegetarischGlutenfrei
Avial nach Kerala-Art (Gemüse-Kokos-Eintopf)

Mise en Place

Zutaten

Gemüse

  • 1 Stkrohe Banane, geschält und in ca. 5 cm große Stücke geschnitten
  • 1 StkKarotte, geschält und in ca. 5 cm große Stücke geschnitten
  • 1 StkKartoffel, geschält und in ca. 5 cm große Stücke geschnitten
  • 0,5 Tassegrüne Bohne, geputzt und in 5 cm lange Stücke geschnitten
  • 1 StkHähnchentrommelstöcke, in 5 cm große Stücke geschnitten(optional)

Kokospaste

  • 1 Tassefrische Kokosnuss, gerieben
  • 2 Stkgrüne Chilischote, grob gehackt
  • 0,5 TLKreuzkümmelsamen
  • 0,25 TLKurkumapulver
  • 0,25 TasseWasser

Zum Kochen

  • 1,5 TasseWasser

Zutaten

  • 1 TLSalz
  • 0,5 Tasseveganer Joghurt, verquirlt, natur und ungesüßt

Für Tadka

  • 1 ELKokosöl
  • 10 StkCurryblatt

Küchenutensilien

großer Topf oder Schmortopf · Mixer · kleine Pfanne · Kochmesser · Schneidebrett · Schneebesen

Die Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. 1

    Die Kochbanane, Karotte und Kartoffel waschen und schälen. Das gesamte Gemüse (Kochbanane, Karotte, Kartoffel, grüne Bohnen und Moringaschote, falls verwendet) in gleichmäßige Stücke von 2 Zoll Länge und ½ Zoll Dicke schneiden.

    Etwa 10 Min.

    Küchentipp: Gleichmäßig geschnittenes Gemüse gart gleichmäßig. Bei der Kochbanane die Stücke in Wasser legen, damit sie nicht braun werden.

  2. 2

    Die vorbereitete Kochbanane, die Karotte, die Kartoffel, die grünen Bohnen und die Moringaschote in einen großen Topf oder Schmortopf geben.

    Etwa 2 Min.

  3. 3

    1.5 Tassen Wasser und 1 Teelöffel Salz in den Topf geben, sodass das Gemüse größtenteils bedeckt ist.

    Etwa 1 Min.

    Küchentipp: Die Wassermenge bei Bedarf leicht anpassen, bis das Gemüse gerade bedeckt ist; zu viel Wasser verdünnt den Geschmack.

  4. 4

    Die Mischung bei mittelhoher Hitze sprudelnd aufkochen, dann die Hitze auf mittlere bis niedrige Stufe reduzieren, den Topf abdecken und 10-15 Minuten sanft köcheln lassen.

    Etwa 15 Min.

    Küchentipp: Das Gemüse sollte sich mit einer Gabel leicht einstechen lassen, dabei aber seine Form und einen leichten Biss behalten. Nicht zu weich kochen, da es nach Zugabe der Kokosmasse noch etwas nachgart.

  5. 5

    Während das Gemüse köchelt, die Kokospaste zubereiten: 1 Tasse geriebene frische Kokosnuss, 2 grüne Chilischoten (Stiele entfernt), 0.5 Teelöffel Kreuzkümmelsamen, 0.25 Teelöffel Kurkumapulver und 0.25 Tasse Wasser in einen Mixer geben.

    Etwa 5 Min.

    Küchentipp: Für eine feinere Paste frische Kokosnuss verwenden. Falls gefrorene Kokosnuss verwendet wird, diese zuerst vollständig auftauen lassen.

  6. 6

    Die Zutaten zu einer glatten, dicken Paste mixen. Falls der Mixer schwer arbeitet, jeweils einen Teelöffel mehr Wasser hinzufügen, damit alles sich verbindet, ohne zu dünn zu werden.

    Etwa 2 Min.

    Küchentipp: Die Konsistenz sollte an einen dicken, gießfähigen Teig erinnern, nicht wässrig.

  7. 7

    Sobald das Gemüse zart ist, die vorbereitete Kokospaste in den Topf zum Gemüse rühren.

    Etwa 1 Min.

    Küchentipp: Vorsichtig umrühren, damit das zarte gegarte Gemüse nicht zerbricht.

  8. 8

    Die Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren oder den Topf vom Herd nehmen. 0.5 Tasse aufgeschlagenen veganen Joghurt vorsichtig unterheben.

    Etwa 1 Min.

    Küchentipp: Joghurt außerhalb der Hitze oder bei sehr niedriger Temperatur zuzusetzen verhindert das Gerinnen und sorgt für eine glatte, cremige Textur. Der Joghurt sollte für beste Ergebnisse Zimmertemperatur haben.

  9. 9

    1 Esslöffel Kokosöl in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze zum Temperieren erhitzen.

    Etwa 2 Min.

    Küchentipp: Kokosöl sorgt für ein authentisches südindisches Aroma. Falls keines verfügbar ist, kann ein neutrales Öl verwendet werden, auch wenn das Geschmacksprofil dann etwas anders ausfällt.

  10. 10

    Sobald das Öl schimmert, die 10 Curryblätter in das heiße Öl geben und etwa 30 Sekunden braten, bis sie duften und leicht knusprig sind.

    Etwa 1 Min.

    Küchentipp: Vorsicht, die Curryblätter können spritzen. Am Aroma erkennt man, dass sie perfekt temperiert sind.

  11. 11

    Das temperierte Kokosöl mit den knusprigen Curryblättern sofort über das Avial im großen Topf gießen.

    Etwa 1 Min.

    Küchentipp: Dieser Temperierschritt, bekannt als 'tadka' oder 'chaunk', ist entscheidend für einen kräftigen Geschmacksschub und ein intensives Aroma.

  12. 12

    Vorsichtig umrühren, damit sich das Gewürzöl mit dem Avial verbindet. Das Kerala-Avial warm servieren.

    Etwa 1 Min.

    Küchentipp: Wenn das Avial nach dem Temperieren ein paar Minuten ruht, verbinden sich die Aromen besonders schön.

Richtig aufbewahren

Küchentipp:

Dieses Avial passt wunderbar zu gedämpftem Basmatireis, braunem Reis oder traditionellen indischen Fladenbroten wie Chapati oder Paratha. Für ein authentisches Erlebnis wird es mit eingelegtem Gemüse und Pappadum serviert. Das Gemüse lässt sich je nach Saison anpassen; häufige Ergänzungen sind Kürbis, Schlangenkürbis oder Elefantenfuß-Yamswurzel. Die Menge der grünen Chilischoten wird an die gewünschte Schärfe angepasst.

Aufbewahrung

Reste des Avial in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.

Aufwärmen

Avial auf dem Herd bei niedriger Hitze vorsichtig wieder erwärmen und dabei gelegentlich umrühren, bis es durchgewärmt ist. Bei Bedarf einen Schuss Wasser hinzufügen, falls es zu dick erscheint. Nicht kochen lassen, damit der Joghurt nicht gerinnt.