Vegane Dosa
Diese dünnen, knusprigen veganen Dosas sind ein traditioneller südindischer Pfannkuchen aus einem fermentierten Teig aus Reis und Linsen. Sie sind von Natur aus glutenfrei und milchfrei und bieten einen köstlichen und nahrhaften Start in den Tag.
Ein Originalrezept von Forkin
- Gesamtzeit
- 12 Std. 40 Min.
- Portionen
- 4
- Schwierigkeit
- Mittel
Mise en Place
Zutaten
Teig
- 1,5 TasseIdli-Reis
- 0,5 Tassegeschälte schwarze Linsen
- 0,5 TLBockshornkleesamen
- 3 TasseWasser
- 1 TLSalz
Kochen
- 2 ELPflanzenöl
Küchenutensilien
Grillpfanne · Schöpflöffel · Mixer · große Schüssel · Spatel
Die Zubereitung
Schritt für Schritt
- 1
Idli-Reis, gespaltenes schwarzes Urad-Dal und Bockshornkleesamen jeweils separat unter kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser klar bleibt.
Etwa 2 Min.
Küchentipp: Gründliches Abspülen entfernt überschüssige Stärke und Verunreinigungen und fördert so eine bessere Fermentation.
- 2
Den Idli-Reis in einer großen Schüssel mit so viel Wasser einweichen, dass das Wasser etwa mehrere Zoll darüber steht.
- 3
In einer separaten Schüssel das gespaltene schwarze Urad-Dal und die Bockshornkleesamen zusammen einweichen, ebenfalls so, dass das Wasser etwa mehrere Zoll darüber steht.
- 4
Sowohl die Reis- als auch die Linsenmischung mindestens 6 Stunden lang, am besten über Nacht, einweichen lassen.
Etwa 6 Std.
Küchentipp: Das Einweichen macht Körner und Hülsenfrüchte weicher, erleichtert das Mahlen und unterstützt die Fermentation.
- 5
Den eingeweichten Reis vollständig abgießen.
Etwa 1 Min.
- 6
Das eingeweichte gespaltene schwarze Urad-Dal und die Bockshornkleesamen vollständig abgießen.
Etwa 1 Min.
- 7
Den abgetropften Reis in einen Hochleistungsmixer oder eine Nassmühle geben.
Küchentipp: Eine Nassmühle ist traditionell und ergibt einen glatteren Teig, aber ein guter Mixer funktioniert ebenfalls.
- 8
Etwa die Hälfte des Wassers zum Reis geben und mixen, bis ein glatter, feiner Teig entsteht. Er sollte dick, aber noch gießbar sein.
Etwa 5 Min.
Küchentipp: Anfangs nicht zu viel Wasser hinzufügen; bei Bedarf später noch etwas zugeben.
- 9
Den Reisteig in eine sehr große Schüssel gießen.
Küchentipp: Die Schüssel sollte groß genug sein, damit der Teig bei der Fermentation das Doppelte an Volumen aufnehmen kann.
- 10
Das abgetropfte gespaltene schwarze Urad-Dal und die Bockshornkleesamen in den Mixer geben.
- 11
Das restliche Wasser hinzufügen und mixen, bis die Urad-Dal-Masse sehr glatt und luftig ist. Das kann länger dauern als beim Reis.
Etwa 5 Min.
Küchentipp: Die Luftigkeit des Urad-Dal-Teigs trägt zur Knusprigkeit der Dosa bei.
- 12
Den Urad-Dal-Teig mit dem Reisteig in der großen Schüssel vermengen.
- 13
Das Salz zum Teig geben und mit den Händen oder einem Schneebesen gründlich verrühren, bis alles gut vermischt ist.
Etwa 2 Min.
Küchentipp: Mit den Händen zu arbeiten kann nützliche Bakterien für die Fermentation einbringen.
- 14
Die Schüssel locker mit einem Deckel oder einem sauberen Tuch abdecken und den Teig 8-12 Stunden an einem warmen Ort fermentieren lassen, oder bis er sich im Volumen verdoppelt hat und leicht säuerlich riecht.
Etwa 12 Std.
Küchentipp: Die ideale Fermentationstemperatur liegt bei etwa 25-30°C (77-86°F). In kühleren Klimazonen kann der Teig in einen warmen Ofen (ausgeschaltet) mit eingeschaltetem Licht gestellt werden.
- 15
Nach der Fermentation den Teig vorsichtig umrühren, ohne zu viel Luft herauszuschlagen. Die Konsistenz sollte wie ein dünner Pfannkuchenteig sein; bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen, wenn er zu dick ist.
Etwa 1 Min.
Küchentipp: Den fermentierten Teig nicht zu stark verrühren.
- 16
Eine beschichtete Grillplatte oder eine gusseiserne Tawa bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen, bis sie heiß ist.
Etwa 2 Min.
Küchentipp: Eine gut eingebrannte gusseiserne Tawa eignet sich am besten für knusprige Dosas.
- 17
Die Grillplatte leicht mit ein paar Tropfen Pflanzenöl einfetten und überschüssiges Öl dann mit einem Papiertuch abwischen. So entsteht eine antihaftende Oberfläche.
Küchentipp: Bei einer gusseisernen Tawa kann das Besprenkeln mit etwas Wasser und anschließende Abwischen helfen, die Temperatur zu regulieren.
- 18
Eine Kelle Dosa-Teig in die Mitte der heißen Grillplatte gießen.
- 19
Mit der Rückseite der Kelle den Teig zügig in einer spiralförmigen Bewegung nach außen streichen, sodass ein dünner, gleichmäßiger Kreis entsteht.
Küchentipp: Schnell arbeiten, bevor der Teig fest wird.
- 20
Etwas Pflanzenöl rund um die Ränder und über die Oberfläche der Dosa träufeln.
Küchentipp: Das hilft der Dosa, knusprig zu werden und sich leicht zu lösen.
- 21
2-3 Minuten garen, bis die Unterseite goldbraun und knusprig ist und sich die Ränder zu lösen beginnen.
Etwa 3 Min.
Küchentipp: Die Hitze bei Bedarf anpassen, damit nichts anbrennt.
- 22
Die Dosa in der Mitte zusammenklappen oder aufrollen und von der Grillplatte nehmen.
- 23
Mit dem restlichen Teig genauso verfahren und die Grillplatte zwischen den einzelnen Dosas bei Bedarf leicht einfetten.
Etwa 14 Min.
Küchentipp: Dosas sofort mit Chutney und Sambar servieren.
Richtig aufbewahren
Übrigen Dosa-Teig in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
Dosas schmecken frisch am besten. Falls nötig, kurz auf einer heißen Grillplatte erhitzen, auch wenn sie dabei etwas von ihrer Knusprigkeit verlieren können.