Ogórki Kiszone (polnische fermentierte Gurken)
Erleben Sie den authentischen Geschmack Polens mit diesen knackigen, säuerlichen Ogórki Kiszone. Diese traditionellen fermentierten Gurken liefern eine gute Portion Probiotika und einen erfrischenden Biss, perfekt als Beilage oder als lebendiger Snack.
Ein Originalrezept von Forkin
- Gesamtzeit
- 1 Tg.
- Portionen
- 4
- Schwierigkeit
- Einfach
- Pro Portion
- 60 kcal
Allergenhinweis: kann Senf enthalten. Prüfe bei Allergien immer die Verpackungen der Zutaten.
Mise en Place
Zutaten
Zutaten
- 1.000 gEinlegegurke, geschrubbt und sauber
- 6 ZeheKnoblauch, geschält
- 20 gfrischer Dill, große Zweige
- 10 gMeerrettichwurzel, geschält und in Scheiben geschnitten
- 5 gSenfkorn
- 5 gPimentbeere
- 2 StkLorbeerblatt
Salzlake
- 2 ELnicht-jodiertes Salz
- 1.000 mlWasser
Küchenutensilien
Großes Glasgefäß oder Gärtopf · Kochmesser · Schneidebrett · Messbecher · Messlöffel · Gärgewicht (optional)
Die Zubereitung
Schritt für Schritt
- 1
Die Einlegegurken gründlich unter kaltem fließendem Wasser waschen, um Schmutz und Rückstände zu entfernen.
Etwa 3 Min.
Küchentipp: Feste, makellose Einlegegurken liefern die besten Ergebnisse. Kleinere Gurken bleiben meist knackiger.
- 2
Beide Enden jeder Gurke abschneiden, da diese Stellen Enzyme enthalten können, die weichere Pickles begünstigen.
Etwa 2 Min.
Küchentipp: Vor allem das Abschneiden des Blütenendes, also der dem Stiel gegenüberliegenden Seite, ist wichtig, damit die Gurken nicht matschig werden.
- 3
Die Lake herstellen, indem sich das nicht jodierte Salz vollständig im Wasser in einem großen Messbecher oder einer Schüssel auflöst.
Etwa 2 Min.
Küchentipp: Nicht jodiertes Salz ist für die Fermentation entscheidend, da Jod nützliche Bakterien hemmen kann. Einlege- oder Meersalz sind gute Optionen.
- 4
Die geschälten Knoblauchzehen, frischen Dillzweige, den geschnittenen Meerrettich, die Senfsamen, Pimentbeeren und Lorbeerblätter auf den Boden eines sauberen, sterilisierten großen Glasgefäßes oder Fermentiergefäßes geben.
Etwa 3 Min.
Küchentipp: Das Sterilisieren des Glases, also 10 Minuten kochen oder durch einen heißen Spülgang in der Spülmaschine laufen lassen, ist wichtig, damit unerwünschter Schimmel oder andere Bakterien nicht mit den nützlichen Laktobazillen konkurrieren.
- 5
Die vorbereiteten Einlegegurken vorsichtig dicht in das Glas packen und nach Möglichkeit aufrecht anordnen, um den Platz optimal zu nutzen.
Etwa 5 Min.
Küchentipp: Ein dichter Pack verringert Lufttaschen, wodurch das Verderbsrisiko sinkt und die Fermentation gleichmäßiger wird.
- 6
Die vorbereitete Salzlake über die gepackten Gurken gießen und darauf achten, dass sie vollständig bedeckt sind.
Etwa 1 Min.
Küchentipp: Schwimmen die Gurken oben, können sie mit einem Fermentationsgewicht, einem kleinen Teller oder einem sauberen, lebensmittelechten Plastikbeutel mit Lake beschwert werden, damit sie vollständig untergetaucht bleiben. Kontakt mit Luft kann zu Schimmel führen.
- 7
Das Glas locker mit einem Deckel oder einem sauberen Tuch abdecken und mit einem Gummiband befestigen, damit Gase entweichen können und gleichzeitig Staub und Insekten draußen bleiben.
Etwa 1 Min.
Küchentipp: Das Glas nicht fest verschließen, da bei der Fermentation Kohlendioxid entsteht, das entweichen muss, damit sich kein Druck aufbaut.
- 8
Das Glas 3-5 Tage bei Zimmertemperatur lagern (idealerweise 18-22°C oder 65-72°F) und täglich auf Aktivität prüfen.
Etwa 8 Std.
Küchentipp: Kleine Bläschen und eine trübere Lake zeigen eine aktive Fermentation an. Ein kühler Raum verlangsamt die Fermentation, ein wärmerer beschleunigt sie.
- 9
Nach 3 Tagen ein kleines Stück Gurke probieren, um die gewünschte Säure und Knackigkeit zu prüfen.
Etwa 1 Min.
Küchentipp: Die Fermentationszeit ist Geschmackssache. Für milderen Geschmack reicht weniger Zeit, für einen kräftigeren, säuerlicheren Geschmack mehr.
- 10
Sobald die Gurken nach Geschmack fermentiert sind, die lose Abdeckung entfernen, das Glas mit dem Deckel fest verschließen und in den Kühlschrank stellen.
Etwa 1 Min.
Küchentipp: Durch die Kühlung verlangsamt sich die Fermentation deutlich, wodurch Geschmack und knackige Textur erhalten bleiben.
Pro Portion
Nährwerte
- Kalorien
- 59,5kcal
- Eiweiß
- 2,8g
- Kohlenhydrate
- 12,6g
- Fett
- 0,9g
- Ballaststoffe
- 2g
- Zucker
- 4,4g
Auf Grundlage der Zutatenmengen im Rezept geschätzt. Die Werte können je nach Marke und Ersatzprodukten abweichen.
Richtig aufbewahren
Ogórki Kiszone sind unglaublich vielseitig. Sie passen hervorragend zu deftigen polnischen Gerichten wie Kielbasa oder Bigos, schmecken aber auch direkt aus dem Glas als erfrischender Snack. Außerdem machen sie sich großartig in Sandwiches oder fein gehackt in Salaten für extra Würze. Für ein etwas anderes Aromaprofil sorgen eine getrocknete Chilischote oder ein paar Pfefferkörner im Glas.
Die fermentierten Gurken mit ihrer Lake in einem luftdichten Glas im Kühlschrank aufbewahren.
Diese Gurken werden am besten gekühlt serviert und müssen nicht aufgewärmt werden.