Idli
Weiche, luftige, gedämpfte herzhafte Küchlein, ein Frühstücksklassiker in Südindien. Diese leichten und porösen Idlis werden aus einem fermentierten Reis-Linsen-Teig hergestellt und bieten einen nahrhaften, sättigenden Start in den Tag.
Ein Originalrezept von Forkin
- Gesamtzeit
- 12 Std. 27 Min.
- Portionen
- 4
- Schwierigkeit
- Mittel
Mise en Place
Zutaten
- 2 Tasseparboiled Reis
- 0,5 TasseUrad Dal
- 0,5 TLBockshornkleesamen
- 1 TLSalz
- 2 TasseWasser, zum Einweichen
- 1 TasseWasser, zum Mahlen
- 1 TLÖl, zum Einfetten
Küchenutensilien
große Schüsseln · Löffel · Idli-Dampfgarer · Nassmahlwerk oder Hochleistungsmixer
Die Zubereitung
Schritt für Schritt
- 1
Den Parboiled-Reis unter fließendem Wasser gründlich waschen, bis das Wasser klar bleibt. In einer separaten Schüssel den Urad dal und die Bockshornkleesamen waschen.
Etwa 3 Min.
- 2
Den gewaschenen Parboiled-Reis in einer großen Schüssel mit ausreichend Wasser bedecken, sodass das Wasser ihn um mehrere Zoll bedeckt. In einer anderen Schüssel den Urad dal und die Bockshornkleesamen zusammen einweichen.
Küchentipp: Für beste Fermentationsergebnisse mindestens 4-6 Stunden oder über Nacht einweichen.
- 3
Nach dem Einweichen das Wasser von Urad dal und den Bockshornkleesamen abgießen. Mit einer Nassmühle oder einem Hochleistungsmixer zu einer sehr glatten, luftigen Paste mahlen und nach Bedarf etwas Wasser zugeben, bis eine glatte, gießfähige Konsistenz entsteht.
Etwa 10 Min.
Küchentipp: Je feiner und luftiger die Urad-dal-Paste ist, desto weicher werden die Idlis.
- 4
Das Wasser vom eingeweichten Parboiled-Reis abgießen. Den Reis zu einem leicht groben, aber noch glatten Teig mahlen und nach Bedarf etwas Wasser zugeben. Er sollte nicht so glatt sein wie der Dal-Teig.
Etwa 10 Min.
Küchentipp: Die leichte Körnigkeit des Reis-Teigs hilft, die poröse Struktur der Idlis zu erzeugen.
- 5
Die gemahlene Urad-dal-Paste und den Reis-Teig in einer großen Rührschüssel vermengen. Das Salz zugeben.
Etwa 1 Min.
- 6
Den Teig etwa 5 Minuten lang gründlich mit den Händen verrühren. So wird Luft eingearbeitet und die Fermentation angestoßen.
Etwa 5 Min.
Küchentipp: Die Hände helfen beim besseren Vermischen und sorgen für Wärme, was die Fermentation unterstützt. Die Hände müssen sehr sauber sein.
- 7
Die Schüssel locker mit einem Deckel oder einem sauberen Tuch abdecken und den Teig 8-12 Stunden an einem warmen Ort fermentieren lassen, oder bis sich das Volumen verdoppelt hat und die Masse leicht und blasig wirkt.
Etwa 12 Std.
Küchentipp: Die Fermentationszeit hängt von der Umgebungstemperatur ab. In kälteren Klimazonen kann die Schüssel in einen leicht warmen Ofen (ausgeschaltet) mit eingeschaltetem Licht gestellt werden.
- 8
Nach dem Fermentieren den Teig vorsichtig umrühren. Nicht zu stark vermischen, da sonst die Luftblasen entweichen können.
Etwa 1 Min.
- 9
Die Idli-Formen mit etwas Öl einfetten. Den Idli-Teig in jede Form geben und sie etwa zu drei Vierteln füllen.
Etwa 2 Min.
Küchentipp: Nicht zu voll füllen, da die Idlis beim Dämpfen aufgehen.
- 10
Den Idli-Ständer in einen Dampfgarer oder Schnellkochtopf ohne Pfeife stellen. So viel Wasser in den unteren Teil des Dampfgarers geben, dass es die unterste Idli-Platte nicht berührt.
Etwa 1 Min.
- 11
Die Idlis bei mittlerer bis hoher Hitze 10-12 Minuten dämpfen. Zur Garprobe ein Messer oder einen Zahnstocher hineinstecken; kommt er sauber heraus, sind die Idlis fertig.
Etwa 12 Min.
Küchentipp: Zu langes Dämpfen kann die Idlis trocken und hart machen.
- 12
Den Idli-Ständer aus dem Dampfgarer nehmen und 2-3 Minuten abkühlen lassen, bevor die Idlis mit einem Löffel oder Messer aus der Form gelöst werden.
Etwa 3 Min.
Küchentipp: Leichtes Abkühlen erleichtert das Herauslösen, ohne dass etwas festklebt.
- 13
Die heißen Idlis sofort mit Sambar und Kokoschutney servieren.
Richtig aufbewahren
Übrig gebliebene Idlis in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
Idlis einige Minuten dämpfen, bis sie weich und warm sind.